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Bauhaus: Feininger-Jubiläum 2021

Angebote rund um den 150. Geburtstag des Malers und Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger

Rund um den 150. Geburtstag des Malers und Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger am 17. Juli 2021 gibt es zahlreiche Pläne verschiedener Weimarer Akteure. Die weimar GmbH legt jetzt ein Plakat auf, das auf das Jubiläum in diesem Jahr aufmerksam macht. Zahlreiche Aktivitäten zum Kennenlernen und Entdecken des deutsch-amerikanischen Künstlers sind bereits geplant.

Schon produziert wurde im Rahmen der Kampagne „Weimar besuchen. Welt entdecken“ ein Video „Ein Amerikaner in Weimar. Feininger, die Kirchen und der Radweg“. Es ist auch auf dem Youtube-Kanal Weimar erleben zu sehen. „Zusätzlich zu dem Plakat wird von uns noch im ersten Quartal ein neu konzipiertes Faltblatt zum Feininger-Radweg erscheinen“, kündigt Ulrike Köppel, Geschäftsführerin der weimar GmbH, an. Auch im gerade von der weimar GmbH herausgegebenen Weimar-Magazin wird auf das Jubiläum ausführlich hingewiesen.

Rund um die von der Klassik Stiftung Weimar angekündigten Ausstellung „Bauhaus und Natur – Lyonel Feininger mit dem Rad unterwegs“ (17. April -1. August 2021) im Bauhaus-Museum Weimar wird es zahlreiche Angebote der Tourist-Information geben. Dazu gehören Stadtführungen, Rundfahrten entlang des Radweges und buchbare Vorträge sowie ein Programm, das Feininger als Musiker und Komponisten vorstellt.
Das seit 30 Jahren stattfindende Feininger-Schüler-Pleinair in Mellingen wird 2021 mit einem besonderen Programm aufwarten. Auch die Lichtskulptur an der Kirche in Gelmeroda ist repariert. So wird die Kirche zum Jubiläum an bestimmten Tagen in der Dunkelheit in Feininger-Farbtönen leuchten.

Das Plakat mit dem Motiv „Gelmeroda 11“ ist in begrenzter Auflage erschienen und kann über die E-Mail marketing@weimar.de für öffentliche Aushänge von Institutionen oder Vereinen bestellt werden. Sobald die Tourist Information Weimar wieder geöffnet hat, wird auch ein Teil zum Verkauf angeboten.

 

Informationen: www.weimar.de/besuchen

Hintergrund Lyonel Feininger Der gebürtige Deutsch-Amerikaner kam 1906 zu seinem ersten Aufenthalt nach Weimar. Es folgten viele Besuche bis er 1919 von Walter Gropius als Formmeister an das neu gegründete Bauhaus berufen wurde. In seiner Weimarer Zeit besuchte Feininger die Dörfer im Umland regelmäßig und war von ihnen, der Landschaft und den Kirchen fasziniert. Unterwegs war er stets mit den neuesten Sporträdern. Ab 1911 entstanden auf diesen Touren zahlreiche Skizzen, die ihn im Verlauf seines gesamten Lebens immer wieder beschäftigen sollten – auch nachdem er ab 1936 zurück in New York war. Der Gemäldezyklus „Gelmeroda“, der durch ihn berühmt gewordenen Dorfkirche, geht auf diese Skizzen zurück.