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Rekorde zu Beginn des Jahres

Übernachtungszahlen: Rückblick auf 2019 mit endgültigen Ergebnissen

Das Jahr begann touristisch genauso vielversprechend wie es 2019 geendet hat. Jetzt hat das Landesamt für Statistik die Übernachtungszahlen für Januar vorgelegt, die das bestätigen, was die Weimarer Touristiker bis Mitte März sehr optimistisch auf 2020 blicken ließ. In den ersten Wochen des Jahres wurden 23 Prozent mehr Übernachtungen gezählt, den vor allem deutschen Besucher (+29 Prozent) ausmachten. Bei den ausländischen Übernachtungen gab es einen Rückgang von 19 Prozent.

„Natürlich werden wir das Jahr mit massiven Einbrüchen abrechnen. Das Interesse an Weimar hoffen wir dennoch schnell wieder wecken zu können, wenn das Reisen wieder – womöglich unter Auflagen – erlaubt ist“, betont Ulrike Köppel, Geschäftsführerin der weimar GmbH. Man konzentriere sich derzeit mit Plänen für das Marketing auf den Spätsommer und Frühherbst. Die Weimarer-Sommer-Kampagne, für die jetzt eigentlich der Startschuss fallen würde, werde zunächst ausgesetzt.

Die inzwischen abschließend veröffentlichten Zahlen vom vergangenen Jahr werden zwar vom aktuellen Einbruch überschattet, seien aber dennoch zukunftsweisend. Das Weimarer Plus von 19,3 Prozent mit 886.500 Übernachtungen stellt einen seit der Erfassung der Übernachtungen nie dagewesenen Höhepunkt dar. Damit liegt der Gründungsort des Bauhauses deutlich vor den Nachbarstädten und weit über dem Thüringen-Schnitt von 5 Prozent. Auch bei der Auslastung der 4777 Betten in den erfassten Betrieben mit über zehn Betten erreicht Weimar mit 51,9 Prozent einen überdurchschnittlichen Wert. Der Thüringer Durschnitt liegt bei 41,6 Prozent.

Die stärksten Monate waren 2019 der August mit 31,1 Prozent mehr Übernachtungen (95.000), es folgten der Oktober (90.000) und der Mai mit (89.000). Die meisten ausländischen Gästeübernachtungen gab es ebenfalls im August (14.800).

Das Ranking der ausländischen Besucher führen wie gewohnt die Niederländer an (+5,8 Prozent), gefolgt von Schweizern (+35,5) und Österreichern (-2,9). Es folgen die USA, Belgien, Frankreich und Italien (Platz 7), letztere bei einem sehr deutlichen Plus von knapp 40 Prozent.