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weimar-gmbh.comPresseserviceJubiläumsjahr: Deutliches Besucherplus mit 19,5 Prozent mehr Übernachtungen bis September

Jubiläumsjahr: Deutliches Besucherplus mit 19,5 Prozent mehr Übernachtungen bis September

Zuwächse in der Tourist Information und der Weimarhalle

Tourist Information Weimar, Foto: Matthias Eckert, weimar GmbH

In den letzten Tagen des Jubiläumsjahres bleibt es wie seit Februar 2019, als das Jubiläum zur Weimarer Verfassung den ersten Höhepunkt des Jahres markierte: Die Besucherströme in Weimar reißen nicht ab. Der 100. Geburtstag der in Weimar gegründeten Designschule wurde zum Publikumserfolg. Zusätzlich weckte 100 Jahre Weimarer Republik das Interesse der Besucher. Bis Ende September sind die Übernachtungszahlen um sehr deutliche 19,5 Prozent im Vergleich zu 2018 gestiegen. Obwohl Weimar schon im Vorjahr einen neuen Rekord seit der Erfassung der Übernachtungszahlen 1992 erreicht hatte. Und: Seit 1999 hatte es keine zweistelligen Zuwachszahlen gegeben.

„Selbst in optimistischen Schätzungen sind wir nicht von einem solchen Ansturm ausgegangen“, freut sich Ulrike Köppel, Geschäftsführerin der weimar GmbH. Das frühzeitige internationale und nationale Marketing zusammen mit den Partnern der Thüringer Tourismus GmbH, der Impulsregion und der Klassik Stiftung Weimar habe sich bezahlt gemacht. „Nicht zuletzt mit der Unterstützung aus der Thüringer Staatskanzlei konnten wir weltweit auftreten – das zeigt sich auch bei der Entwicklung unter den ausländischen Besuchern.“ Für das bevorstehende Jahr rechnet Ulrike Köppel mit einem weiterhin hohen Niveau der Gästezahlen: „Die Weimarer Moderne wird fester Bestandteil von Reiseanlässen für Weimar sein“, ist sie sich sicher.

Seit April 2019 reagierten Menschen aus aller Welt auf die Einweihung des neuen Bauhaus-Museums in Weimar mit großer Reisefreudigkeit: Bei den Besuchern aus dem Ausland stiegen die Zahlen um 17,5 Prozent. Wobei die Zuwächse bei den Nationalitäten unterschiedlich sind: Während die Niederländer zwar wie immer auf Platz eins liegen, dies aber bei einem leichten Rückgang, haben die zweitplatzierten Schweizer um 32 Prozent zugelegt und die drittplatzierten Österreicher um 24 Prozent. Es folgen die Amerikaner, Belgier und Franzosen. Auf dem 7. Platz fallen die Italiener mit einem Plus von 57 Prozent auf.

In der renovierten und kurz vor dem Jubiläum wieder eröffneten Tourist Information Weimar war der Gästezuwachs vor allem am erhöhten Informationsbedarf spürbar – 33 Prozent mehr Anrufe wurden registriert und 25 Prozent mehr Prospekte versendet. Hinzu kommt die persönliche Beratung vor Ort. Zuwächse gab es auch bei den Stadtführungen: Bis Ende November stieg die Zahl der Stadtführungsteilnehmer um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dass die Besucher neben den neu eröffneten Häusern auch alle anderen Museen der Stadt stark frequentieren, zeigen die Zuwächse bei der weimar card: Hier wurde ein Plus von 82 Prozent bei den Verkäufen erzielt.

In der Weimarhalle hatten allein 23 Veranstaltungen mit 8220 Besuchern direkten Bauhaus-Bezug. Insgesamt werden es bis Jahresende 236 Veranstaltungen an 250 Tagen mit ca. 115.000 Besuchern erreicht sein. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es 231 Veranstaltungen an 233 Tagen mit 104.000 Besuchern. Damit steigert die Weimarhalle noch einmal die Veranstaltungsdichte und die Besucherzahlen.

Ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Marketingabteilung der weimar GmbH widmete sich der Unterstützung der Arbeit von Journalisten. Den Schwerpunkt bildeten vor allem die ausländischen Medienvertreter. Insgesamt 190 Journalisten aus 27 Ländern, darunter auch Deutsche, wurden bei ihrer Recherche betreut. Insgesamt richtete sich das Marketing verstärkt seit 2017 auf das Jubiläumsjahr aus – zusätzliche Kataloge, spezielle Bauhaus-Faltblätter, Plakate und Banner wurden entwickelt, um frühzeitig auf das Bauhaus-Jahr aufmerksam zu machen: Insgesamt waren es 410.000 Bauhaus-Magazine, 100.000 Bauhaus-Stadtpläne, 70.000 Bauhaus-Kalender. Auch online warben zahlreiche Kampagnen für das Bauhaus-Jahr realisiert – mehr als 600.000 Menschen wurden mit diesen Aktionen erreicht.