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Musikerlebnis an der „Bach-Orgel“

Neues interaktives Angebot

Bach-Orgel, Foto: Thomas Müller, weimar GmbH

Bach hören auf der Straße: Die „Bach-Orgel“ als interaktives Erlebnis in der Nähe des Weimarer Wohnhaus des Komponisten erinnert nicht nur optisch an das Kircheninstrument. Wie beim großen Vorbild muss Energie durch das Treten eines Pedals selbst erzeugt werden – der Besucher wird als „Bälgetreter“ aktiv und mit Bachs Musik belohnt.  „Für mich ist dieser Teil des Projektes eines der charmantesten, weil die Orgel neugieriger macht als eine Gedenktafel und gleichzeitig weitergehende Informationen geboten werden. Und nicht zu vergessen ist der sinnliche Moment des Hörens, der auch zum Einhalten inmitten des Stadttrubels einlädt“, beschreibt Ulrike Köppel, Geschäftsführerin der weimar GmbH, die Idee hinter der Orgel.

Zu hören sind die Toccata C-Dur, BWV 564, eingespielt von Bernhard Klapproth sowie Menuett und Badinerie, BWV 1067, intoniert von Midori Seiler & friends zur Bach Biennale 2018. Zusätzlich erhalten die Besucher Informationen zum Leben und Wirken des Komponisten. Spielbar ist die Orgel unter Einhaltung der städtischen Ruheregelung von 6 bis 22 Uhr.

Die an insgesamt zwölf verschiedenen Orten in den Thüringer Bach-Städten installierten Orgeln sind Teil des Projektes „Bach in Thüringen entdecken“, das die weimar GmbH federführend umsetzt. In Weimar wurde in diesem Rahmen schon im September der Erlebnisort „Bach in Weimar“ in der Bastille des Stadtschlosses eröffnet. Ziel all dieser Vorhaben ist es, das Leben Bachs und seine Musik durch multimediale Erlebnisstationen besser greifbar zu machen. Ergänzend wurden ein gemeinsamer Markenauftritt, eine ausführliche Bach-Broschüre sowie die Webseite verwirklicht. Finanziert wird das Projekt über das „Tourismusbudget“ des Thüringer Wirtschaftsministeriums.

 

Weitere Informationen

Bach in Weimar

www.bach-thueringen.de.